Der Velonavi sucht die Veloroute zwischen zwei Adressen in Zürich und rechnet dabei mit, wie sich eine Strecke fährt. Grundlage sind 1’149 km Fuss- und Velowegnetz der Stadt. Jedes Wegstück trägt das signalisierte Tempo, die Strassenklasse, den Belag, Tramgleise in der Fahrbahn, die Höhenmeter und die Zugehörigkeit zum Vorzugs- oder Hauptnetz der städtischen Velonetzplanung. Dazu kommen 420 Kreuzungen mit Lichtsignal und 877 Abbiegeverbote.
Gerechnet werden immer zwei Varianten. «Schnell» achtet fast nur auf die Fahrzeit. «Komfort» meidet Verkehr, Tramgleise, Kopfsteinpflaster und Steigungen und nimmt dafür rund 7% mehr Fahrzeit in Kauf. Die Route wird nach Fahrgefühl eingefärbt, von einem abgetrennten Veloweg bis zum Mischverkehr auf Tempo 50. Zwischenziele lassen sich setzen, die fertige Route als GPX herunterladen oder als Link teilen.
Gesucht wird im Browser, Start und Ziel verlassen das Gerät nicht. An Lichtsignalen zählt die Wartezeit danach, ob man geradeaus über die Kreuzung muss oder nur abbiegt; Poller, Tore und Drängelgitter kosten Sekunden.
Wie das gerechnet ist: die Formeln, Parameter und Datenquellen hinter dem Velonavi.